Unfallversicherung im Minijob


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Stellen Sie sich vor Sie stürzen die Treppe hinunter oder rammen sich versehentlich eine Schere ins Bein. Gut zugegeben, die Wahrscheinlichkeit mit der Schere ist schwindend gering, aber ein Unfall ist schneller passiert als den meisten lieb ist. Um Sie für den Ernstfall abgesichert zu wissen, besteht auch als Minijobber eine Melde- und Beitragspflicht zur gesetzlichen Unfallversicherung. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass ausschließlich die gesetzliche Unfallversicherung rechtsgültig ist. Viele haben möglicherweise privat vorgesorgt. Das ist gut, jedoch ersetzt die private Vorsorge nicht die gesetzliche Unfallversicherung für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 450 Euro Kräfte.

Neben den akuten Unfällen kommt die gesetzliche Unfallversicherung auch für die Folgen von Berufskrankheiten auf. So ist es nicht gerade selten, dass beispielsweise ein Friseur mit Allergien zu kämpfen hat, welche ihn langfristig aus dem Verkehr ziehen können.

Sie als Arbeitnehmer sind nicht verpflichtet sich mit den Formalien auseinanderzusetzen, jedoch kann es nicht schaden, einmal davon gehört zu haben. In der Regel meldet Sie der jeweilige Arbeitgeber bei den Unfallversicherungsträgern oder auch Berufsgenossenschaften an. Diese sind im Regelfall nach Branchen und Regionen unterteilt.

Jede Entgeltmeldung an die Minijob-Zentrale muss zwingend die Daten der gesetzlichen Unfallversicherung enthalten. Sollten Sie hierfür mehr Informationen benötigen oder wissen vielleicht auch nicht, welcher Berufsgenossenschaft Sie angehören, wenden Sie sich am besten direkt an die "Deutsche gesetzliche Unfallversicherung".
von Anna K. D.

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