Minijob Beitragszahlung und Beitragsnachweis


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Was bedeutet DFÜ? Wann müssen die Beiträge überweisen werden? Wohin mit den Datenträgern? Fragen über Fragen. Die Antworten gibt es hier.

Ganz grundsätzlich ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Beiträge für den Arbeitnehmer abzuführen. Hierbei duldet der Gesetzgeber keine Unregelmäßigkeiten. Die Zahlung hat monatlich, spätestens am drittletzten Bankarbeitstag des Monats zu erfolgen. Auch dann, wenn Sie als Arbeitnehmer ihr Gehalt viertel- oder halbjährlich bekommen.

DFÜ ist die Datenübertragung. Diese dürfen seit dem 1.Januar 2006 ausschließlich elektronisch übermittelt werden. Datenträger oder Handgeschriebenes ist ausdrücklich untersagt und wird bei Einreichung nicht anerkannt. Das erledigt bei kleineren Unternehmen aber gekonnt der Steuerberater. Sollten Sie es doch selbst machen, gibt es zig Programme, die als Vorlage dienen. Die E-Mail an die "informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung" muss verschlüsselt an folgende Adresse dav01@b2.mailorbit.de gesendet werden.

Was tun, wenn es Liquiditätsprobleme gibt?

Gerade kleine Start-up-Unternehmen geraten zu Anfang schnell ins Wanken. Die Zahlungen der Kunden lassen noch auf sich warten und die Abgaben stehen ins Haus? Sich tot zu stellen, ist sicher die wenig durchdachteste Variante. Sollten Sie oder ihr Arbeitgeber einmal in eine solche Situation geraten, empfiehlt es sich der Minijob-Zentrale frühzeitig Bescheid zu geben. Einen formlosen Antrag finden Sie auf der jeweiligen Seite. Ebenfalls besteht die Möglichkeit dort anzurufen, den Vorfall zu schildern und um Stundung zu bitten.
von Anna K. D.

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