Babysitting - Tipps und Informationen für Babysitter


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Kaum ein Nebenjob ist beliebter als dieser. Vor allem bei den weiblichen Minijobbern. Wer sich neben dem Studium, oder auch zwischen zwei beruflichen Stationen, mit der Kinderbetreuung etwas dazuverdienen möchte, ist hier genau richtig. Mit einem Minijob als Babysitter kann man nicht nur das eigene Taschengeld oder die Studentenkasse aufbessern, sondern auch gleichzeitig Berufserfahrung sammeln. Es gibt viele gute Gründe, einen 450-Euro-Job auszuüben. Wer dazu auch noch Spaß am Umgang mit Kindern hat, für den wird die Arbeit als Babysitter schnell zum Vergnügen. 

Die Aufgaben eines Babysitters 

Wer einer geringfügigen Beschäftigung als Babysitter nachgeht, wird während der Arbeit die Betreuung von großen und kleinen Kindern übernehmen. Hauptaufgabe ist spielen, basteln, füttern, vorlesen, Windeln wechseln und alles, was sonst noch dazu gehört. Genauso wie auch das Spielen gehört auch das Aufräumen danach dazu. Schließlich möchten die Eltern des Kindes kein Chaos vorfinden, sobald sie wieder nach Hause kommen. Babysitter können Kinder bei den Hausaufgaben betreuen, mit ihnen malen oder singen. 

In manchen Fällen betreuen Babysitter auch Kinder mit Beeinträchtigungen, die zum Beispiel nicht alleine sein dürfen, da sie spezieller Pflege und Aufsicht bedürfen. Die Aufgabe des Babysitters ist es, sich um diese Kinder so gut es geht zu kümmern. Der Arbeitsort ist in der Regel der Wohnort der Familie, wobei Babysitter während ihrer Arbeitszeit auch Spielplätze besuchen oder anderweitige Orte aufsuchen können. Die Betreuung erfolgt meist am Nachmittag oder am Abend, und nur für wenige Stunden. 

Voraussetzungen für einen Minijob als Babysitter

Als Babysitter ist Ruhe und Gelassenheit ein zentrales Element, um den Nebenjob auch souverän ausüben zu können. Natürlich spielt auch die Aufmerksamkeit eine große Rolle, genauso wie Beobachtungsgenauigkeit. Denn nur so können Kinder vor Verletzungen bewahrt werden. Wer diesen 450-Euro-Job ausübt, ist für die Sicherheit der Kinder, sowie für deren Wohlbefinden verantwortlich. Vertrauenswürdige Personen mit Pflichtbewusstsein eigenen sich am besten für diesen Minijob. Kreativität ist ebenso eine Eigenschaft, die für diese Art der Arbeit von großem Vorteil ist. 

Eltern, die einen Babysitter einstellen möchten sollten diesen in einem persönlichen Gespräch näher kennenlernen. Wer sich nicht sicher ist, ob der Minijobber geeignet ist oder nicht, sollte diesen sich mit den Kindern beschäftigen lassen. Dabei können die Eltern sich zunächst in ein anderes Zimmer zurückziehen. Sind Babysitter und Kind sich näher gekommen, können die Eltern dazu stoßen und schauen, wie dieser mit dem Kind umgeht. Für die Ausübung des Minijobs Babysitter bedarf es keiner rechtlichen Voraussetzungen. Erfahrungen mit Kindern oder auch Kenntnisse in Erster Hilfe sind aber von großem Vorteil. 

Nebenjob Babysitter: Rechtliche Aspekte 

Regelmäßiges Arbeiten bei einer Familie muss in der Minijob-Zentrale angemeldet werden. Wer nur gelegentlich einer Familie einen Freundschaftsdienst erweist, geht keinem Minijob nach. Doch sobald es sich um eine wiederkehrende Aufgabe handelt, muss das Beschäftigungsverhältnis angemeldet werden. Wie häufig ein Babysitter in Anspruch genommen wird, spielt dabei keine Rolle, es reicht bereits, wenn dieser jeden Monat nur ein mal auf die Kinder aufpasst. Die Anmeldung des Minijobbers ist wichtig, da dieser ansonsten nicht unfallversichert ist. Und wenn dann irgendetwas passiert, kann es richtig teuer werden. 

Eltern, die einen Babysitter beschäftigen möchten, melden einen Minijob im privaten Bereich an. Die Sozialabgaben für ihren „Arbeitnehmer“ fallen deutlich niedriger aus, als bei Minijobbern im gewerblichen Bereich. Aus diesem Grund sollten Eltern, die regelmäßig einen Babysitter engagieren wollen, diesen auch bedenkenlos anmelden. Die geleisteten Sozialabgaben können übrigens von der Steuer abgesetzt werden!

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