Minijob im Privathaushalt


© Monkey Business Images / shutterstock.com
Jeder kennt sie, die fleißigen Helfer des Alltags. Oftmals kristallisiert sich die Reinigungsstelle in der Nachbarschaft, oder auch die bezahlte Hilfestellung beim Fließen legen, als lukratives Zweiteinkommen heraus.

Sicherlich sprechen wir nicht von einem Minijob, wenn Tante Inge fürs Autowaschen einmalig 20 Euro berappt. Zeichnet sich hingegen aber eine Regelmäßigkeit ab, gilt es diese anzumelden.

Dennoch gibt es Zweifler, die sich über die anfallenden Zusatzkosten Gedanken machen. Verständlich, aber der Gesetzgeber war nicht ganz untätig und beschloss, dass Minijobs in Privathaushalten als "gesonderte" Form gelten. Damit einher gehen besondere Fördermöglichkeiten, geringe Pauschalbeiträge und Steuerermäßigungen als bei gewerblichen Minijobbern.

Als eine weitere Zusatzbelastung wird der Papierkram empfunden. In erster Linie treibt viele aber auch die Frage nach dem "wie". Hier bietet die Minijob-Zentrale das sogenannte Haushaltsscheck-Verfahren an, welches die Beiträge ganz bequem vom Konto einzieht. Selbstverständlich wird im Vorfeld erst der zu zahlende Betrag errechnet. Auch die An-und Abmeldung ist durch Ausfüllen eines simplen Formulars in kürzester Zeit erledigt.

von Anna K. D.

© wavebreakmedia / shutterstock.com

 

© Edyta Pawlowska / shutterstock.com

 

© Iakov Filimonov / shutterstock.com