Haushaltshilfen - Das müssen Sie als Haushaltshilfe beachten


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Haushaltshilfen unterstützen Personen bei täglich anfallenden Aufgaben im Haushalt. Andere Bezeichnungen für diesen Minijob können auch Haushälterin, Putzfrau oder Raumpfleger sein. Wer so einen Nebenjob ausübt, ist ein echtes Allround-Talent. In kaum einer anderen geringfügigen Beschäftigung sind die Aufgabenbereiche so vielfältig und unterschiedlich. Dieser Job wird in privaten Haushalten ausgeübt und muss als solcher bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden. 

Die Aufgaben einer Haushaltshilfe 

Typische Aufgabenfelder einer Haushaltshilfe sind putzen, Wäsche waschen, bügeln, Geschirr spülen, und vieles mehr. Ab und zu können arbeiten wie Fenster putzen dazukommen, kleinere Näharbeiten, aber auch die Pflege von Pflanzen. Wer einer geringfügigen Beschäftigung als Haushaltshilfe nachgeht, arbeitet meist in einem kurzen Zeitfenster, beispielsweise für drei Stunden. Aus diesem Grund sollten Arbeitgeber das Haus oder die Wohnung relativ aufgeräumt hinterlassen, da die Haushaltshilfe anstatt mit richtigem Putzen eher damit beschäftigt ist, Krimskrams von A nach B zu räumen und den richtigen Platz dafür zu finden. 

Nach Absprache kann die Person, die einen Nebenjob als Haushaltshilfe ausübt, auch Botengänge erledigen. Dazu zählen Dinge wie: Kleidung aus der Reinigung abholen, kleinere Einkäufe erledigen, oder ein Paket zur Post bringen. Zusätzlich kann vereinbart werden, dass sich eine Haushaltshilfe auch um die Versorgung eines Haustieres kümmert. Für solche Extra-Wünsche ist aber in der Regel auch eine Extra-Zahlung angebracht. Doch Achtung: Ein Minijobber darf monatlich nicht mehr als 450 Euro verdienen! 

Voraussetzungen für einen Minijob als Haushaltshilfe 

Für die Ausübung eines Minijobs als Haushaltshilfe ist Gründlichkeit das A und O. Ein Blick für Details ist wichtig, sowie Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Da man bei diesem 450-Euro-Job im persönlichen Bereich des Arbeitgebers tätig ist, ist es sehr wichtig, dass eine Haushaltshilfe die Privatsphäre respektiert und schützt. Gewissenhaftes Arbeiten ist unabdingbar. 

Eine weitere Voraussetzung für einen Minijob als Haushaltshilfe bezieht sich auf den Punkt Hygiene. Der Arbeitnehmer muss die gängigen Hygiene-Maßstäbe kennen und befolgen. Eine geringfügige Beschäftigung als Haushaltshilfe erfordert etwas Fitness und Beweglichkeit. Wer beim Staubputzen auf eine Leiter steigt, muss sicheren Halt haben und schwindelfrei sein. Es handelt sich bei diesem Minijob um eine körperlich anstrengende Tätigkeit, die ein gewisses Maß an Belastbarkeit erfordert. 

Nebenjob Haushaltshilfe: Rechtliche Aspekte 

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass eine Haushaltshilfe über das Haushaltscheck-Verfahren bei der Minijob-Zentrale angemeldet wird. Nur so ist diese gesetzlich unfallversichert und der Arbeitnehmer auf der sicheren Seite. Arbeitgeber zahlen einen bestimmten Prozentsatz an Sozialabgaben für ihren Minijobber. Dieser Betrag kann von der Steuer abgesetzt werden. 

Für die Anmeldung benötigt man lediglich eine Bankverbindung, die Sozialversicherungsnummer der Haushaltshilfe, sowie die Information, ob diese privat oder gesetzlich krankenversichert ist. Zusätzlich können Angaben darüber gemacht werden, ob die Haushaltshilfe noch anderen Minijobs nachgeht, Leistungen wie Rente bezieht, oder ob diese sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen möchte. Wer hat, gibt noch die eigene Steuernummer an. Fertig ist die Anmeldung des Minijobbers!

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