Checkliste: Typische Fehler im Lebenslauf


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Übersichtlichkeit

Der Lebenslauf soll über den Bewerber informieren, und das möglichst knapp und übersichtlich.  Die maximale Länge des Lebenslaufs beträgt zwei Seiten und darf nicht überschritten werden. Die Schrift sollte gut leserlich sein, wie etwa Arial oder Times New Roman und Schriftgröße 11 bis 12. Statt mit vielen Farben im Rahmen oder Layout zu spielen sollte man lieber auf Schlichheit setzen: Eine Spalte mit Überschriften und Zeitangaben, die andere mit Inhalt. Dieser besteht üblicherweise aus folgenden sechs Kategorien: Persönliche Daten, Ausbildung, Berufserfahrung, Weiterbildung, Kenntnisse und Fähigkeiten und Engagement.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Im Lebenslauf wird nicht das gesamte Leben aufgelistet, sondern nur Informationen, die relevant sind. Zu viele Details können der Bewerbung unter Umständen schaden. Den Namen der Grundschule, die Berufe der Eltern und den eigenen Familienstand kann man ruhig ganz weglassen. Das Aktuellste kommt immer nach oben.
Es reicht nicht aus, nur die Jobbezeichnung zu nennen: Jede Stelle sollte mit einigen Stichpunkten bezeichnet werden, die Auskunft über Zuständigkeiten und Kompetenzen geben. Je länger diese zurückliegt, desto knapper kann die Beschreibung sein. Auch der Titel der Abschlussarbeit sollte unbedingt genannt werden.

Lücken vermeiden

Im Lebenslauf darf es keine Lücken geben, die länger als drei Monate sind. Sie nicht zu erwähnen ist wenig empfehlenswert, denn ein gut geschulter Personalchef erkennt sie sofort. Besser ist es, auch den Lücken einen Eintrag zu geben und sie als Kinderversorgung, berufliche Neuorientierung oder Auslandsaufenthalt zu benennen.

Falsche Angaben

Lügen im Lebenslauf sind Tabu! Insbesondere bei Sprachkenntnissen wird gerne geflunkert. Früher oder später fällt die Hochstapelei dann aber doch auf, und das kann peinlich werden. Auch wenn sehr gute Sprachkenntnisse gefordert sind, sollte man lieber ehrlich sein und Grundkenntnisse angeben.

Hobbys


Bei Hobbys gehen die Meinungen der Personalchefs und Coaches auseinander: Die einen sagen, man kann sie angeben, andere raten davon ab. Wenn man sich durch Auflistung seiner Hobbys interessant machen will, sollten sie aber etwas über die Qualitäten im Job aussagen. Die Anzahl der Freizeittätigkeiten sollte beschränkt sein, denn schließlich geht es im Lebenslauf um die beruflichen Fähigkeiten. Ehrenämter, die nachgewiesen werden können, kann man auch unter Engagement verzeichnen.

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