Bewerbung - postalisch oder per E-Mail?


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Wer kennt sie nicht, die Vorbereitungskurse aus der Schule? Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde uns eingetrichtert die Farbe der Bewerbungsmappe sei branchenspezifisch ausschlaggebend. Vorbei die Zeit der Bunt-bis Klassischfarbigen Zaubermappen, die über Ihre Zukunft entschieden haben.

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, selbst in ihre Stellenanzeigen den Passus: "Bewerbungen ausschließlich per E-Mail" zu integrieren. Das hat nicht nur platzsparende Gründe, sondern auch Finanzielle. Nehmen wir beispielsweise einen kleinen Küchenhändler welcher in der Studentenstadt Münster eine Aushilfskraft fürs Büro sucht. Würde dieser die Stelle schalten, müsste er gleichermaßen eine Küche "mehr" verkaufen, nur um die Kosten für das Rückporto aufzubringen. Denn derzeit hat noch jeder Bewerber ein Anrecht darauf, seine Bewerbungsunterlagen zurückzubekommen. Einige Unternehmen reagieren auch mit der Zusatzinformation: "Bitte haben Sie Verständnis, das wir schriftliche Bewerbungen nicht zurückschicken können".

Nicht nur für den Arbeitgeber, auch für den Bewerber ist die digitalisierte Bewerbung von Vorteil. Ein Bewerbungsbild ist schnell geschossen, hochgeladen und kann demnach immer wieder verwendet werden. Das Einige was ein wenig ins Abseits gerät ist der persönliche Bezug. Hat ein Personaler erst einmal die Mappe in der Hand, ist der Bezug gegeben.
Aber auch das sollte bei sprühender Kreativität der Zusage keinen Abbruch tun. Im Gegenteil, für Sie als auch für Ihren Gegenüber ist das Bewerbungsverfahren per E-Mail deutlich angenehmer. Gleichermaßen ist es Zeit- und Kostensparender.

von Anna K. D.

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